Nachdem wir die ersten 500 Höhenmeter bis zu einer Alm auf einem gut fahrbaren Schotterweg abgespult haben, erwartet uns ein knapp 700 Höhenmeter langes Tragestück. Zunächst geht es noch bequem über Almwiesen auf erdigem Untergrund, doch schon bald erreichen wir das Geröllfeld direkt unter der Wand.
Von einer Skitour vor 2 Jahren kann ich mich noch gut an den steilen Aufstieg erinnern. Wir sind gespannt, wo sich der von unten nicht erkennbare Sommerweg befindet.

Der Weg ist nur rudimentär mit einzelnen roten Punkten auf dem Fels markiert. Immer wieder müssen Steilstufen überwunden werden. Lockeres Geröll und einige Schneefelder erschweren den 400 Höhenmeter langen Durchstieg der steilen Nordwand.
Schließlich erreichen wir einen Sattel kurz vor dem Gipfel. Diesen erreichen wir dann nach ein paar Minuten auf einem Grat.
Nach einer Rast oben beginnt die Abfahrt. Die ersten paar Meter rollen locker, dann geht es steil, felsig und ausgesetzt über den Grat hinab. Dann die Südflanke des Gipfelaufbaues entlang bis zum nächsten Joch. Anspruchvoll und stellenweise ein echter Nervenkitzel.
Der Untergrund wechselt zwischen erdig zu felsig. Im oben drittel muss ein großes Geröllfeld mit verblocktem Gelände gemeistert werden, weiter unten hat die Erosion tiefe Rinnen in den Trail gefressen.
Wow, was für ein Ritt. 1100 Höhenmeter.
Nach einer Rast am See wechseln wir die Talseite und hängen noch eine zweite Tour dran, aber das ist denn schon wieder eine ganz andere Story.
Wanderkarte Tannheimer Tal Kompass 04
Extreme Tour,Hut ab, mich dünkt die Trage variante auf Bild 2 etwas speziell, hast Du da nicht ständig die Zahnkränze im Nacken?
nö, wir fahren nur 2fach bzw mit Bashring. Und der Zahnkranz liegt ja oben. Bike liegt stabil mit dem Unterrohr auf den Schultern oder auf dem Rucksack.
Da sind ja die Bilder.
Heftige Tour mit dem Bike!
Für mich ist der Berg eher zum Skifahren gemacht. Die Tour damals war super…